Pädagogisch-Psychologisches Institut

Therapie und Lernzentrum

L 8.5

 

Erfolgreich seit über 25 Jahren

Fachinstitut für
Lese- Rechtschreib-
und Rechenschwäche,
Hochbegabung und AD(H)S

• Diagnose
• Beratung
• Förderung
• Lerntherapie

 

                    - Institut macht Schülern neuen Mut

Dyskalkulie

Was ist eine Dyskalkulie?

In der schulischen Praxis betrifft die Dyskalkulie Kinder, die im Rechnen weit hinter ihren Altersgenossen zurückbleiben, ansonsten jedoch über eine durchschnittliche oder sogar überdurchschnittliche Intelligenz verfügen.
Obwohl sich Eltern und Kinder sehr bemühen, durch häufiges Üben die Leistung zu verbessern, macht das Kind nur geringe, teilweise gar keine Fortschritte.
Ca. 4-6% der Kinder und Jugendlichen eines Jahrganges sind von dieser Teilleistungsschwäche betroffen.
Eine Dyskalkulie betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.

Charakteristische Probleme mit Mengen und Zahlen

Die Fähigkeiten zu zählen bzw. abzuzählen sowie Mengenbilder zu gesprochenen Zahlwörtern zuzuordnen sind eingeschränkt. Schon im Vorschulalter zeigen die Kinder Schwierigkeiten, Mengen einzuschätzen, zu vergleichen oder zu sortieren. Später werden die Stellenwerte im größeren Zahlenraum vertauscht. Das Rechnen mit Maßen (Längenmaße, Gewichte, Geld, Uhrzeiten) bereitet den Kindern große Schwierigkeiten.

Charakteristische Probleme beim  Rechnen

Die betroffenen Kinder sind in der Regel zählende Rechner, die selten andere Rechenstrategien beherrschen oder einsetzen. Sie kommen lange Zeit  nicht ohne Zählmittel (Finger, Steine etc.) aus. Besondere Schwierigkeiten bereiten Zehner-Übergänge sowie der Wechsel zwischen den Rechenarten. Das Zerlegen von Zahlen, Platzhalter-Aufgaben oder Umkehr-Operationen werden nicht verstanden. Bei Sachaufgaben finden die Kinder und Jugendlichen keinen Zugang zur Umsetzung des Textes in Rechenaufgaben.

Probleme in anderen Fächern als Mathematik

Mathematische Sachverhalte finden sich auch in anderen Fächern, wie z.B. Sachkunde oder Biologie, wieder. Das Verständnis von Tages-,  Wochen- und Jahresverlauf sowie die zeitliche Einordnung geschichtlicher Ereignisse sind schwierig. Probleme können ebenso auftreten bei der Orientierung mit Hilfe von Karten und Tabellen.

Wer führt qualifizierte Testverfahren durch und bietet Förderungen?

Das Pädagogisch-Psychologische Institut führt für Schüler und Erwachsene wissenschaftlich anerkannte Testverfahren durch. Sie werden qualifiziert über Möglichkeiten der Rechenförderung beraten. Planen Sie für die Diagnostik 3-4 Termine ein.

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aktualisiert am 13-Jul-2011 21:26