Pädagogisch-Psychologisches Institut

Therapie und Lernzentrum

L 8.3

 

Erfolgreich seit über 25 Jahren

Fachinstitut für
Lese- Rechtschreib-
und Rechenschwäche,
Hochbegabung und AD(H)S

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• Beratung
• Förderung
• Lerntherapie

 

                    - Institut macht Schülern neuen Mut

Legasthenie

Was ist eine Legasthenie?

In der schulischen Praxis betrifft die Legasthenie Kinder, die im Lesen und / oder Schreiben weit hinter ihren Altersgenossen zurückbleiben, ansonsten jedoch über eine durchschnittliche oder sogar überdurchschnittliche Intelligenz verfügen.
Obwohl sich Eltern und Kinder sehr bemühen, durch häufiges Üben die Leistung zu verbessern, macht das Kind nur geringe, teilweise gar keine Fortschritte.
Ca. 5-10% der Kinder und Jugendlichen eines Jahrganges sind von dieser Teilleistungsschwäche betroffen.
Eine Legasthenie zeigt sich in der Regel deutlich zwischen dem 2. und 4. Schuljahr. Es kommt jedoch auch vor, dass die Probleme erst auf der weiterführenden Schule erkannt werden, denn Kinder, die leicht auswendig lernen, und solche mit höherer Intelligenz kompensieren u.U. die Lese- und Rechtschreibstörung. Sie versagen erst nach dem Wechsel in eine weiterführende Schule, wenn ungeübte Schriftsprachleistungen und Aufsätze gefordert werden oder ein höheres Leistungs- und Temponiveau bei schriftlichen Arbeiten abverlangt wird.

Charakteristische Probleme beim Lesen

Die Kinder zeigen eine niedrige Lesegeschwindigkeit, sie stocken häufig, verlieren die Zeile im Text.  Wörter, Silben oder Buchstaben werden ausgelassen, vertauscht oder hinzugefügt. Das Gelesene kann zum Teil nur unzureichend wiedergegeben bzw. interpretiert werden.

Charakteristische Probleme in der Rechtschreibung

Die Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten aber auch abgeschriebenen Texten ist sehr hoch. Wörter werden teilweise fragmenthaft, im selben Text häufig auch mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben. Auslassungen oder Hinzufügungen von Buchstaben, das Verwechseln ähnlich klingender Buchstaben (d/t, g/k) oder symmetrischer Buchstaben(b/d, q/p) sind oft auftretende Fehler. Hinzu kommt häufig eine unleserliche Handschrift.

Probleme in anderen Fächern als Deutsch

Leistungsdefizite aufgrund von eingeschränktem, d.h. verlangsamtem oder fehlerhaftem Lesevermögen und mangelhafter Rechtschreibung machen sich auch in anderen Fächern bemerkbar, weil z.B. im vorgegebenen Zeitrahmen das Wissen nicht aufgenommen bzw. niedergeschrieben werden kann. Die Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten treten ebenfalls in den Fremdsprachen auf. Legasthenie kann somit schnell dazu führen, dass die gesamte schulische Leistung erheblich beeinträchtigt wird.


Wer führt qualifizierte Testverfahren durch und bietet Förderungen?

Das Pädagogisch-Psychologische Institut führt für Schüler und Erwachsene wissenschaftlich anerkannte Testverfahren durch. Sie werden qualifiziert über Möglichkeiten der Lese- und Rechtschreibförderung beraten. Planen Sie für die Diagnostik 3-4 Termine ein.

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aktualisiert am 13-Jul-2011 21:26