Pädagogisch-Psychologisches Institut Therapie und Lernzentrum |
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Was ist eine Legasthenie? In der schulischen Praxis betrifft die Legasthenie Kinder, die im Lesen und / oder Schreiben weit hinter ihren Altersgenossen zurückbleiben, ansonsten jedoch über eine durchschnittliche oder sogar überdurchschnittliche Intelligenz verfügen. Charakteristische Probleme beim Lesen Die Kinder zeigen eine niedrige Lesegeschwindigkeit, sie stocken häufig, verlieren die Zeile im Text. Wörter, Silben oder Buchstaben werden ausgelassen, vertauscht oder hinzugefügt. Das Gelesene kann zum Teil nur unzureichend wiedergegeben bzw. interpretiert werden. Charakteristische Probleme in der Rechtschreibung Die Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten aber auch abgeschriebenen Texten ist sehr hoch. Wörter werden teilweise fragmenthaft, im selben Text häufig auch mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben. Auslassungen oder Hinzufügungen von Buchstaben, das Verwechseln ähnlich klingender Buchstaben (d/t, g/k) oder symmetrischer Buchstaben(b/d, q/p) sind oft auftretende Fehler. Hinzu kommt häufig eine unleserliche Handschrift. Probleme in anderen Fächern als Deutsch Leistungsdefizite aufgrund von eingeschränktem, d.h. verlangsamtem oder fehlerhaftem Lesevermögen und mangelhafter Rechtschreibung machen sich auch in anderen Fächern bemerkbar, weil z.B. im vorgegebenen Zeitrahmen das Wissen nicht aufgenommen bzw. niedergeschrieben werden kann. Die Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten treten ebenfalls in den Fremdsprachen auf. Legasthenie kann somit schnell dazu führen, dass die gesamte schulische Leistung erheblich beeinträchtigt wird.
Das Pädagogisch-Psychologische Institut führt für Schüler und Erwachsene wissenschaftlich anerkannte Testverfahren durch. Sie werden qualifiziert über Möglichkeiten der Lese- und Rechtschreibförderung beraten. Planen Sie für die Diagnostik 3-4 Termine ein. |
aktualisiert am 13-Jul-2011 21:26